Der Labrador Retriever
Der Labrador Retriever ist ein sehr kräftig gebauter Hund. Sein Schädel ist breit, seine Brust tief und gewölbt, sein Rippenkorb faßmäßig. Er hat eine kurze Lendenpartie sowie eine breite und starke Lende und Hinterhand. Die Schulterhöhe reicht bei der Hündin von 54 bis 56 cm, beim Rücken von 56 bis 57 cm. Ein für den Labrador kennzeichnendes Merkmal ist seine kräftige, rundum mit dichtem Fell bedeckte Rute. Auch sein Haarkleid ist sehr charakteristisch: Es ist glatt, kurz und sehr dicht, außerdem ist es mit dicker wetterbeständiger Unterwolle ausgestattet. Das ausgesprochen pflegeleichte Fell ist einfarbig schwarz, gelb oder schokoladenbraun.
Der Labrador Retriever ist für seine ursprüngliche jagdliche Aufgabe, das Apportieren, auch anatomisch bestens gewappnet. Dies zeigen sein mittellanger Fang mit den kräftigen Kiefern, sein stark bemuskelter Hals und seine muskulösen Schultern, die es ihm leicht möglich machen, auch schwere Beute sicher und mühelos zu tragen. Die kräftige Vorhand und die sehr muskulöse Hinterhand ermöglichen es ihm, schwungvoll zu agieren. Seine kompakte Statur mit den kräftigen mittellangen Läufen helfen ihm dabei, selbst in unwegsamem Gelände zügig voranzukommen. Sein dichter >Pelz< schließlich schützt ihn während seiner Arbeit z.B. in dornigem Unterholz vor Verletzungen.


(Auszug aus dem Buch “Labrador Retriever” von Brigitte Rauth-Widmann)